Businessplan oder Geschäftsmodell V

die VM Unternehmensberatung führt professionelle Wirtschaftsberatungen in Soest, Warstein, Lippstadt, Dortmund und Hamm durch. Die Themen sind 1. digitalisierung im Vertriebs Marketing, 2. Führungswesen im Personalbereich, 3. Fördermittelberatung. Wir wenden uns an KMU, Freiberufler, Ärzte und Existenzgründer. Wir sind zugelassen für: 1.Potentialberatung, 2.BAFA Unternehmensberatung, 3.UnternehmenswertMensch, 4.Beratungsprogramm Wirtschaft NRW (BPW)

Businessplan oder Geschäftsmodell? – Das ist hier die Frage!

Teil V (Kundenbeziehungen & Einnahmequellen)




Dieser Teil des beschreibt die
Bausteine Kundenbeziehungen & Einnahmequellen.  
Kundenbeziehungen haben großen Einfluss auf die gesamte Kundenerfahrung. Diese Erfahrung resultiert aus Aktionen des Unternehmens wie Kundenakquise, Kundenpflege oder Verkaufssteigerung. Diese Aktionen bilden zugleich die Motivation für Kundenbeziehungen. Hier muss sich das Unternehmen fragen, welche Art von Beziehungen jedes Kundensegment erwartet, wie kostenintensiv diese Beziehungen sind und ob diese überhaupt eingerichtet und integriert sind. Es gibt unterschiedliche Kategorien von Kundenbeziehungen. Bei persönlicher Unterstützung basiert die Beziehung auf menschlicher Interaktion. Eine Steigerung dazu bietet die individuelle persönliche Unterstützung, wo ein individueller Kundenbetreuer abgestellt wird, was eine der weitreichendsten und intimsten Kundenbeziehungen darstellt. Im Unterschied dazu bildet die Selbstbedienung eine indirekte Beziehung. Die automatisierte Dienstleistung mischt komplexere Kundenselbstbedienung mit  automatisierten Prozessen. Im Idealfall kann so eine persönliche Beziehung simuliert werden. Weitere Kategorien können Communitys oder Mitbeteiligungen sein. Über legen Sie es sich, welche Beziehungen Sie zu Ihren Kunden Sie eingerichtet haben und welche sie noch einrichten möchten.  

Der Baustein Einnahmequellen
hat eine besondere Bedeutung für ein Unternehmen, schließlich offenbaren sich die tatsächlichen Zahlungsbereitschaften der einzelnen Kundensegmente. Die Einnahmen können entweder aus einmaligen Transaktionen mit Kunden, oder aus wiederkehrenden Einnahmen aus fortlaufenden Zahlungen generiert werden. Das Unternehmen muss in der Lage sein, alle Details zu Zahlungsbereitschaft und Zahlungsformalitäten zu klären. Man muss wissen, wofür die Kunden bereit sind zu zahlen, wie sie bezahlen, wie sie bezahlen möchten und wie viel zum Gesamtumsatz beigetragen wird. Ein Unternehmen hat mehrere Möglichkeiten, Einnahmequellen zu erschließen. Dies kann der Verkauf von Wirtschaftsgütern sein. Hierbei werden Eigentumsrechte an einem physischen Produkt verkauft. Im Unterschied dazu werden bei Nutzungsgebühren bestimmte Dienstleistungen dem Kunden in Rechnung gestellt. Ähnlich dazu ist die Mitgliedsgebühr, im Gegensatz zur Nutzungsgebühr, der Zugang zu einer Dienstleistung - typisches Beispiel ist ein Fitnessstudio. Bei Verleih oder Vermietung, erwirbt der Kunde ein exklusives Nutzungsrecht an einem Wirtschaftsgut, das auf eine bestimmte Zeit begrenzt ist. Kunden erhalten bei Lizenzen das Recht an der Nutzung von geschütztem geistigem Eigentum. Einnahmequellen, die aus Vermittlungsdienstleistungen generiert werden, werden als Maklergebühren bezeichnet.  Schließlich stellt die Werbung für Unternehmen eine Einnahmequelle dar. Bei der Gestaltung der Einnahmequellen hat das Unternehmen eine Vielzahl von Optionen. Dazu kommt, dass jede Einnahmequelle andere Preisgestaltungsmechanismen aufweisen kann. Es müssen also Preisgestaltung und Preisstrategie auf die unterschiedlichen Kundensegmente angepasst werden, um den Gewinn des Unternehmens zu optimieren.  

Im nächsten Teil kümmern wir uns um die
Bausteine Schlüsselressourcen und Schlüsselaktivitäten.
Der Text ist von Dipl. Kfm. Mika Czopp

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