Businessplan oder Geschäftsmodell? – Das ist hier die Frage! Teil VII

die VM Unternehmensberatung führt professionelle Wirtschaftsberatungen in Soest, Warstein, Lippstadt, Dortmund und Hamm durch. Die Themen sind 1. digitalisierung im Vertriebs Marketing, 2. Führungswesen im Personalbereich, 3. Fördermittelberatung. Wir wenden uns an KMU, Freiberufler, Ärzte und Existenzgründer. Wir sind zugelassen für: 1.Potentialberatung, 2.BAFA Unternehmensberatung, 3.UnternehmenswertMensch, 4.Beratungsprogramm Wirtschaft NRW (BPW)

Businessplan oder Geschäftsmodell? – Das ist hier die Frage! Teil VII (Schlüsselpartnerschaften und Kostenstruktur)

von Dipl. Kfm. Mika Czopp

Dieser Teil des Blogs besteht aus den letzten beiden Bausteinen der Businessmodel Canvas Schlüsselpartnerschaften und Kostenstruktur.   Der Baustein der Schlüsselpartnerschaften beleuchtet das Netzwerk von Lieferanten und Partnern. Die Gründe solcher Partnerschaften sind von unterschiedlicher Natur. Denkbar ist die Optimierung von Geschäftsmodellen, die Risikominimierung oder die Akquirierung von Ressourcen. Es sei zu betonen, dass Partnerschaften der Grundstein eines funktionierenden Geschäftsmodells sein können.

  • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen vier Arten von Partnerschaften:
  • Strategische Allianzen zwischen Nicht- Wettbewerbern    
  • Kooperation: strategische Partnerschaften zwischen Wettbewerbern
  • Joint Ventures zur Entwicklung neuer Geschäfte
  • Käufer – Anbieter - Beziehungen zur Sicherung zuverlässiger Versorgung 


Für ein Unternehmen kann es durchaus hilfreich sein, zwischen Motivationen für die Bildung von Partnerschaften zu unterscheiden. Um Kosten zu senken, werden im Allgemeinen Partnerschaften zur Optimierung und Ausnutzung von Mengenvorteilen geschlossen. Diese Form der Partnerschaft beinhaltet häufig die Ausgliederung oder Teilung der Infrastruktur. Ein weiteres Motiv ist das Mindern von Risiken und Unsicherheiten. Dies gilt speziell im besonders unsicheren Wettbewerbsumfeld, sowie bei kapitalintensiven Investitionen.

Die dritte Motivation ist die Akquise bestimmter Ressourcen und Aktivitäten. Nahezu kein Unternehmen besitzt alle benötigten Ressourcen selbst oder führt alle benötigten Aktivitäten selbst durch. Es müssen also Partnerschaften eingegangen werden, um die eigenen Kapazitäten zu erweitern. Sollten Sie die Partnerschaften in Ihrem Unternehmen ausbauen?  

Bei der Kostenstruktur  werden die wichtigsten Kosten aufgeführt, die bei einem Geschäftsmodell anfallen. Die meisten Vorgänge innerhalb eines Geschäftsmodells verursachen Kosten, sei es das Schaffen oder das Vermitteln von Werten, oder das Pflegen von Kundenkontakten, bis hin zum Generieren von Umsätzen. Diese Kosten lassen sich ziemlich einfach ermitteln, wenn die Schlüsselressourcen, die Schlüsselaktivitäten und die Schlüsselpartnerschaften beschlossen wurden. Kostenorientiert und wertorientiert sind zwei Kostenstrukturen zwischen denen es grob bei Geschäftsmodellen zu unterscheiden gilt. Bei kostenorientierten Geschäftsmodellen liegt der Schwerpunkt auf Kostenminimierung. Es wird versucht, die Kosten in allen Bereichen möglichst schlank zu strukturieren. Maximale Automatisierung und umfangreiches Outsourcing sind mögliche Indikatoren einer solchen Kostenstruktur. Bei wertorientierten Geschäftsmodellen hingegen, liegt der Fokus auf der Wertschöpfung. Erstklassige Wertangebote und ein hohes Maß an persönlichem und individuellem Service bilden bei dieser Kostenstruktur den Mittelpunkt. Der Kostenzusammenhang rückt in den Hintergrund. Anzumerken sei zudem, dass viele Geschäftsmodelle zwischen Kostenorientierung und Wertorientierung liegen.    

Im nächsten Teil fassen wir die Business Model Canvas zusammen, visualisieren diese und geben ein Beispiel für die praktische Umsetzung. 
WhatsApp an Institut für Mittelstandsförderung - VM Unternehmensberatung - Dipl. Ök. Volker Maiwald schreiben