Böses Internet

Schöne fragile Onlinewelt  



Ab und an haben wir hier schon von virtuellen Angriffen auf unsere Handelsfirma,  geschrieben und auf einfache Abwehrmechanismen hingewiesen.

Viele Versuche, uns (und natürlich auch Millionen andere Firmen) mit toxischen Emails zu schaden werden immer perfider.
Wir haben von den Mails berichtet, wo sich angebliche Absolventen oder gestandene Mitarbeiter / Mitarbeiterinnen unaufgefordert bei uns bewerben. Teilweise angeblich von der Arbeitsagentur motiviert. Die Rechtschreibung und Text Inhalt sind korrekt. Der Versender bezieht sich auf Stellenangebote, die angeblich auf meineStadt.de oder auf den Seiten der Arbeitsagentur veröffentlicht worden wären. Im Anhang sind immer 2 Dateien. Eine .jpg mit dem Bild eines sympathischen Menschens und eine Datei „Lebenslauf“.
In dieser Datei befindet sich dann das Schadprogramm. 

Wir erinnern uns, dass vor kurzem der Netzwerk-Infrastrukturdienstleister Dyn massiv mit einer DDoS (Distributed-Denial-of-Service)  Attacke angegriffen wurde, was auch Auswirkungen auf große Dienste wie z.B. Netflix, Spotify, Soundcloud, Twitter und ein Dutzend anderer beliebter Onlinedienste hatte. Teilweise waren diese bis zu 2 Stunden lahmgelegt.  

Diese Woche hatten Hacker den Server auf dem unsere Seiten liegen, mit einem DDoS Angriff für mehrere Stunden penetriert.

D.h. auch unsere Kunden des Onlineshops www.klassik-leuchten.de konnten nichts bestellen. Auch konnte sich keiner unter www.vmtm.de unsere Beratungsangebote anschauen.

Das ist nicht nur ärgerlich, es kostet auch Geld, unser Geld.
Da fast überall die Konkurrenz nur einen Klick entfernt ist, verliert man durch diese Verbrecher, ja, ich bezeichne Hacker, die so etwas machen als Verbrecher, Geld und damit Teile unsere Existenzgrundlage.  

Die selbe Hacker Gruppe soll jetzt mit DDoS Angriffen Versuche mit Zielen in Liberia gestartet haben.

Ziel ist es, einen ganzen Staat vom Netz zu nehmen.

Und da der westafrikanische Staat nur mit einem einzigen Seekabel mit dem www verbunden ist, wird man sich darauf konzentrieren.  

Was passiert eigentlich bei einem DDoS Angrif?  

Die Hacker haben im Vorfeld eine riesen Menge an Rechner unter ihre Kontrolle gebracht und aktivieren Mio von denen, Zombie Bots genannt, zu einem bestimmten Zeitpunkt, um die anzugreifenden Rechner (de fakto Unternehmen) mit Millionen oder Milliarden unnützen Anfragen und Datenverkehr zur Überlastung zu bringen. Folglich kann kein anderer Datenverkehr mehr auf die Rechner der angegriffenen Firma zugreifen und man ist im Internet nicht mehr erreichbar, offline.  

Sehr beunruhigend ist die Information von WON

„ Da die Schadsoftware namens Mirai, mit der die Geräte eines bestimmten Herstellers gehackt werden können, mittlerweile frei verfügbar im Netz steht, hat sich ein Wettlauf unter verschiedenen Hackern und Hackergruppen entwickelt.

Wer schafft es, mittels Mirai die größere Anzahl Geräte unter Kontrolle zu bekommen?  

Sicherheitsforscher Beaumont zählt mittlerweile mehr als ein Dutzend verschiedene Zombie-Netzwerke völlig unterschiedlicher Größen. Das aktuell größte wurde anscheinend Ende Oktober für erste Testangriffe auf Ziele in Liberia genutzt. Im sozialen KurznachrichtendienstTwitter listet Sicherheitsforscher Beaumont automatisiert alle aktuellen DDoS-Attacken mit Mirai-Zombie-Netzwerken auf. Der automatische Twitter-Bot registriert aktuell alle paar Minuten einen neuen Angriff.

Augenscheinlich testen die verschiedenen Hackergruppen fleißig, was sie mit ihren neuen Spielzeugen erreichen können.“


Weitere Infos u.a.
WhatsApp an Institut für Mittelstandsförderung - VM Unternehmensberatung - Dipl. Ök. Volker Maiwald schreiben
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