Regionales Wirtschaftsförderungsprogramm (RWP)

Das Regionale Wirtschaftsförderungsprogramm (RWP) fördert umfassende betriebswirtschaftliche, organisatorische und technische Beratungen landesweit in NRW

Wer wird gefördert?
  • Kleine und mittleren Unternehmen (KMU), die sich nach EU-Definition nicht in Schwierigkeiten befinden
  • und mehr als 5 Jahre operativ tätig sind
  • es gibt Ausschlüsse
Was wird gefördert?
  • Gefördert werden Ausgaben für die Inanspruchnahme von Beratungsdienstleistungen aus Anlass:
  • der Neuausrichtung der Finanzierungsstruktur,
  • einer frühzeitigen Umstrukturierung,
  • einer notwendigen Erschließung neuer Absatzmärkte,
  • einer geplanten Übergabe des Unternehmens an eine Unternehmensnachfolgerin oder einen -nachfolger,
  • einer geplanten vollständigen oder teilweisen Übernahme eines KMU durch eine Belegschaftsinitiative oder
  • ein anderes KMU oder
  • der Gewährung einer Bürgschaft des Landes NRW oder der Bürgschaftsbank NRW
  • oder einer stillen Beteiligung, für die das Land NRW eine Garantie übernimmt.
Förderungsumfang und -höhe


  • Gewährt werden nicht rückzahlbare Zuwendungen.
  • Nach Einreichung des formgebundenen Antrages inkl. notwendiger Antragsunterlagen bei der NRW.BANK in Münster können zunächst bis zu 4 Tagewerke für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie und - nach erneuter Antragstellung - in einer möglichen zweiten Phase die begleitende Umsetzungsberatung mit bis zu weiteren 4 Tagewerken gefördert werden. In  Ausnahmefällen (Maßnahmen von besonderer strukturpolitischer Bedeutung) können für beide Phasen mehr als 8 Tagewerke gefördert werden,  max. mit 50.000 €
  • Die Zuwendungshöhe beträgt max. 50%  (Belegschaftsinitiativen max. 80%) der Beratungskosten. Die Bemessungsgrundlage zur Ermittlung der Zuwendungshöhe liegt bei max. 1.500 € (ohne MWSt.) pro Tagewerk (mind. 8 Std.).
  • Die Auszahlung der Zuwendung kann erst nach Beendigung der zu fördernden Beratung und Beibringung eines Tätigkeitsnachweises, eines Beratungsberichtes und des Nachweises über die vom Antragsteller geleistete Eigenbeteiligung erfolgen.
  • Die Gewährung der Zuwendung erfolgt u.a. auf der Grundlage der Allgemeinen Gruppenfreistellungs-Verordnung. Bei Zuwendungen an Belegschaftsinitiativen tritt an ihre Stelle die „De-minimis“-Verordnung. Der Formantrag ist vor Abschluss eines Vertrages über die zu erbringenden Beratungsleistungen bei der NRW.BANK einzureichen.
Quelle: Die Texte wurden hier entnommen.
Stand: 23.11.2017

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